12V Optischer Rauchmelder ABUS RM1000 Rauchmelder zum Anschluß an eine Alarmanlage
Der optische Rauchmelder reagiert auf sichtbare Rauchpartikel. Gelangt zu viel Rauch in seine Messkammer, wird Alarm ausgelöst. Innerhalb der Messkammer erzeugt eine integrierte Infrarot-Lichtquelle alle 8 Sekunden einen Lichtimpuls. Erst durch Rauchpartikel, die bei einem Feuer in die Messkammer gelangen, fällt das Licht auf die Fotodiode. Ein Relais schaltet und die Alarmzentrale meldet einen Feueralarm. Der optische Rauchmelder wird an der Decke in der Mitte des Raumes montiert. Der Mindestabstand zur Seitenwand beträgt 30cm. Empfohlen wird je ein Rauchmelder pro Flur, Treppenaufgang, Wohn- und Schlafraum. Durch das Verstellen einer Steckbrücke können Sie den optischen Rauchmelder als NO- oder als NC Melder konfigurieren. Somit passt er zu jeder verdrahteten Alarmanlage. Der Rauchmelder wird extern mit 12V Betriebsspannung versorgt und ist EN54 zertifiziert.
Produktbesonderheiten 12V Optischer Rauchmelder ABUS RM1000
- qualitativ hochwertiger Rauchmelder
- direkter Anschluss an jede Alarmzentrale
- 4-adriger Anschluss
- Alarmspeicher oder Autoreset (über die Alarmzentrale)
- Detektion sichtbarer Rauchpartikel
- Selbstjustierende Empfindlichkeit
- Potenzialfreies Alarmrelais
- Direkter Anschluss an jede Alarmzentrale
- Spannung/Leistung:12 VDC/30 mA
- Abm. (HxØ): 46x100 mm
- EN54-zertifiziert
Funktionsprinzip eines optischen Rauchmelders
Optische Rauchmelder arbeiten nach dem Streulichtverfahren. Die Messkammer des Rauchmelders wird von einer Infrarot-LED durchleuchtet. Klare Luft reflektiert dieses Licht nicht. Gelangen jedoch Rauchpartikel in die optische Kammer des Rauchmelders, so wird der Lichtstrahl gestreut. Ein Teil dieses Streulichts fällt dann auf die lichtempfindliche Fotodiode. Ein Alarm wird ausgelöst, sobald ein definierter Schwellwert überschritten wird. Ohne Rauch trifft der Lichtstrahl nicht auf den Sensor. Das Labyrinth aus schwarzem, nicht reflektierendem Material rund um die Messkammer verhindert zudem, dass Licht von außen in die Kammer eindringt.
In Deutschland kommt es fast alle 2 Minuten zu einem Wohnungsbrand. Diese Zahl verdeutlicht, wie sinnvoll die Installation von Rauchmeldern ist. Jedes Jahr sterben in Deutschland über 600 Menschen bei Wohnungsbränden - rund 6.000 überleben den Brand nur mit schwersten Langzeitverletzungen. Mit einem Rauchmelder (auch Brandmelder genannt) steigen die Chancen, im Fall der Fälle rechtzeitig vor dem lebensbedrohlichen Rauch gewarnt und damit unversehrt zu bleiben. Für einen Mindestsschutz gilt als Faustregel. ein Rauchmelder im Flur pro Etage sowie in den Schlafzimmern. In Deutschland sind derzeit nur rund sieben Prozent der Haushalte mit Rauchmeldern ausgestattet. Im Vergleich dazu verfügen in den USA 9 von 10 Haushalten über diese Einrichtung. Nachweislich ließ sich dadurch die Zahl der Brandtoten um rund 40 Prozent reduzieren.
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