Schlüsseldienst hat keine „Narrenfreiheit“

Schlüssel verlorenWer schon einmal einen Schlüssel verloren hat, kennt die womöglich höchst ärgerlichen Folgen: Ein Schlüsselnotdienst wird – zähneknirschend – angerufen, mit etwas Glück fällt die Wartezeit nicht allzu lange aus, der Fachmann erledigt seine Arbeit, präsentiert die Rechnung – und der Kunde bezahlt, auch wenn er die Höhe als unverschämt empfindet. Hauptsache, die Wohnung ist wieder zugänglich, und in der Not wird da über manches hinweggesehen. Aber auch ein Schlüsseldienst darf eine Notlage nicht ausnutzen – und anhand der einschlägigen Rechtsprechung lassen sich seriöse Schlüsseldienste leicht von „schwarzen Schafen“ unterscheiden.

„In der Nähe“ kann auch weit weg sein

Eine nach wie vor verbreitete Methode unseriöser Schlüsseldienste besteht darin, eine Niederlassung in der Nähe des Kunden vorzugeben, tatsächlich aber weit weg zu sein. Der Kunde erreicht lediglich ein zentrales Callcenter, das zwar durchaus einen Schlüsselnotdienst in Bewegung setzt; doch woher der letztlich kommt, kann der Kunde nicht beeinflussen. Stark überhöhte Anfahrtskosten sind dann oft die Folge – und nach der einschlägigen Rechtsprechung ist ein solches Vorgehen auch verboten. Also: Wer seinen Schlüssel verloren hat und einen Notdienst benötigt, sollte unbedingt auf die örtliche Nähe des Anbieters achten.

Im Zweifel hilft die Polizei

„Schwarze Schafe“ lassen die Kundschaft häufig auch im Unklaren, was die Arbeit am Ende kostet. Ein Schloss wird aufgebohrt, der nunmehr unbrauchbare Schließzylinder entfernt, ein neuer Schließzylinder eingebaut – und dem Kunden eine Rechnung von schwindelerregender Höhe präsentiert. Und wenn der empörte Kunde nicht zahlen will, droht der Handwerker damit, den Schließzylinder wieder auszubauen. Vor Gericht wird so etwas als Nötigung bezeichnet – und die ist strafbar. Wer seinen Schlüssel verloren hat und es in der Not mit solch einem „Helfer“ zu tun bekommt, braucht sich nicht zu scheuen, die Polizei zu rufen. Wie beschrieben, gilt all das nur für die „schwarzen Schafe“ unter den Schlüsseldiensten aber eben solche wind nach wie vor und überall unterwegs.

Elektronischer Schließzylinder lohnt sich auch im Wohnungsbau

Elektronischer SchließzylinderZugegeben: Ein elektronischer Schließzylinder ist in finanzieller Hinsicht nicht unbedingt ein „Schnäppchen“. Je nach Ausführung kostet die Ausstattung einer einzigen Tür ab 400 Euro aufwärts – kein Vergleich mit einem Standard-Profilzylinder, der auch für deutlich weniger als 100 Euro über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg ein durchaus hohes Maß an Sicherheit bietet. Andererseits ist ein elektronischer Schließzylinder nicht nur im gewerblichen Bereich sinnvoll, wenn beispielsweise individuelle Zutrittsberechtigungen innerhalb von Firmengebäuden vergeben werden müssen. Ein elektronischer Schließzylinder lohnt sich bereits für Besitzer von Mehrfamilienhäusern – denn die Schlüsselverwaltung wird dadurch deutlich vereinfacht.

Sorge um übriggebliebene Nachschlüssel

In Wohnanlagen mit häufig wechselnden Mietern müssen Hausbesitzer und –verwalter immer darauf achten, dass die Schlüsselsätze für jede Wohnung vollständig sind. Klar: Wenn ein Mieter einen Schlüssel verliert, muss dieser auf Kosten des Mieters nachgemacht werden; doch häufig stellt sich der Nachmieter bei einem Wohnungswechsel die Frage, ob es zu seiner neuen Bleibe wirklich nur die Schlüssel gibt, die ihm übergeben wurden – oder ob nicht irgendwo noch ein weiterer Schlüssel existiert, von dem selbst die Hausverwaltung nichts weiß. Ein elektronischer Schließzylinder räumt diese Sorge aus der Welt.

Elektronisches Türschloss einfach umprogrammieren

Selbst wenn ein Vormieter – warum auch immer – noch über einen Wohnungsschlüssel verfügt, wird er durch den Einsatz elektronischer Schließzylinder nichts mehr damit anfangen können. Die entsprechende Zugangsberechtigung wird über die entsprechende Software einfach und schnell aufgehoben – schon werden die Schlüssel wertlos. Kein einziger Schließzylinder muss ausgetauscht werden, die Schließanlage bleibt, wie sie ist. Wer schon lange im Geschäft mit Wohnungsvermietungen tätig ist, kennt die mit dem Posten „Schließzylinder“ verbundenen Kosten nur allzu gut – und kann leicht ausrechnen, wann und wo sich der Einsatz elektronischer Schließzylinder rentiert.

Zutrittskontrolle gründlich planen

DOM Protector Basic - Halbzylinder - einseitig lesbarSchließanlagen, die mit modernen Systemen der Zutrittskontrolle verbunden sind, besitzen eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten. Wer welche Tür wann öffnen darf und die Verbindung mit der Arbeitszeiterfassung sind da nur die gängigsten Beispiele. Je nach Anbieter kann die Software zusätzlich eine komplette Personaleinsatzplanung umfassen, vielleicht gibt es auch eine Schnittstelle zur Brandschutzanlage oder zur Notrufzentrale. Einmal abgesehen davon, dass bei der Einrichtung und der Datenerfassung stets die einschlägigen Datenschutzvorschriften und arbeitsrechtlichen Regelungen berücksichtigt werden müssen, stellt sich oft die Frage, ob alle möglichen Nutzungsmöglichkeiten auch wirklich notwendig und sinnvoll sind.

Externe Fachleute einbeziehen

Ohne Plan jeden vorhandenen Schließzylinder durch ein elektronisches Türschloss zu ersetzen, ist zunächst einmal mit vergleichsweise hohen Kosten verbunden. Denn nicht jede Tür muss notwendigerweise in die Vergabe von Berechtigungen einbezogen werden, und ein elektronisches Türschloss ist nach wie vor teurer, als ein Standard-Profilzylinder. Am Anfang der Planung steht denn auch die gemeinsame Überlegung von Hausverwaltern und Personalverantwortlichen, wo welche Art von Schloss mit welchen Eigenschaften erforderlich ist. Am besten wird in den Planungsprozess auch gleich ein externer Fachmann eingebunden, der sich mit der einschlägigen Technik auskennt und den Überblick besitzt, welcher Hersteller für den jeweils gewünschten Zweck das beste Angebot bereithält.

Mehr als nur Schlösser auswechseln

Wenn festgelegt wurde, wo welche Technik installiert werden soll, geht es um den Leistungsumfang der Software. Wie viele Berechtigungen müssen für welchen Personenkreis verwaltet werden, wer hat Zugang zur Systemverwaltung, kann die vorhandene Zeiterfassung eingebunden werden oder braucht es neue Schnittstellen, wie steht es überhaupt um die Kompatibilität vorhandener und neuer Systeme – all das sind Fragen, die weit über das einfache Auswechseln von Schlössern hinausgehen. Die sorgfältige Planung der Zutrittskontrolle braucht denn auch einiges an Zeit – und dieser Aufwand sollte keineswegs unterschätzt werden.

Winkhaus Schließzylinder: Das Schloss als Schaltzentrale

Winkhaus SchließzylinderVertrauliche Unterlagen, sensible technische Systeme oder gefährliche Chemikalien: Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, den Zutritt zu bestimmten Räumlichkeiten nur einem begrenzten Personenkreis zu ermöglichen. Immer mehr Unternehmen nutzen inzwischen elektronische Systeme zur Zutrittskontrolle, wie sie beispielsweise von Winkhaus mit den „Blue“-Produkten angeboten werden. Ein elektronisches Türschloss kann auf diese Weise zur regelrechten Schaltzentrale werden, und mit dem Schlüssel lässt sich weit mehr anstellen, als „nur“ eine Tür öffnen. Die Möglichkeit, die Zutrittskontrolle mit einem bereits vorhandenen, elektronischen System zur Zeiterfassung zu verbinden, ist dabei nur eine Variante von vielen.

Elektronischer Schließzylinder als „moderner Hausmeister“

Moderne Gebäude sind heutzutage mit derart vielfältigen, elektronischen Systemen ausgestattet, dass von der Klimaanlage über die Aufzugssteuerung bis hin zur Beleuchtung alle technischen Einrichtungen mehr oder minder zentral gesteuert werden. Zudem haben sich die Rahmenbedingungen in der Arbeitswelt deutlich verändert: War es früher üblich, dass morgens zu einer bestimmten Zeit der Hausmeister alles ein- und nach Feierabend wieder abschaltet, so sorgen individuelle Arbeitszeitregelungen heute dafür, dass längst nicht alle Räumlichkeiten auch immer gleichzeitig benötigt werden. Und Winkhaus Schließzylinder übernehmen quasi die Hausmeisterfunktion.

Elektronisches Türschloss fordert den Fahrstuhl an

Ein Beispiel: Ein Mitarbeiter betritt um 21 Uhr das Firmengebäude. Die Ankunftszeit wird registriert, und nun kann sich die Person in allen Räumlichkeiten bewegen, für die eine Zutrittsberechtigung erteilt wurde. Nicht nur das: Entsprechend programmiert, kann über die vernetzte Gebäudetechnik in dem Moment, da der Mitarbeiter das Haus betritt, bereits eine ganze Ereigniskette in Gang gesetzt werden: Der Fahrstuhl wird angefordert, in seinem Büro werden der PC hochgefahren, das Licht und die Klimaanlage eingeschaltet, und wenn einer seiner ersten Wege üblicherweise in den Kopierraum führt, kann das Gerät dort schon mal vorgewärmt werden. Die Aufzählung lässt sich beliebig fortsetzen und klingt beinahe schon ein wenig utopisch – ist dank elektronischer Schließzylinder und computergestützter Steuerung aber längst Realität.

Schließzylinder: Mechanische Wunderwerke

elektronischer schließzylinderSchlüsselkanal, Schließnase, Zuhaltungsfedern, Kernstifte, Gehäusestifte: Moderne Profilzylinder sind wahre mechanische Wunderwerke. Dabei hat sich am prinzipiellen Aufbau vom Profilzylinder, wie er  vor knapp 100 Jahren in einem Vorläuferunternehmen von Zeiss Ikon entwickelt wurde, bis heute wenig geändert: Den Kern des Schließzylinders bildet die so genannte Schließnase, deren Drehung ein Schloss öffnet oder verriegelt. Die Schließnase lässt sich aber nur bewegen, wenn sie vom Mechanismus im Schließzylinder freigegeben wird. Dieser Mechanismus wiederum besteht aus mehreren, auf kleinen Federn befestigten Metallstiften. Wird ein Schlüssel eingesteckt, so werden diese Stifte den „Zacken“ des Schlüssels entsprechend tief in den Zylinder gedrückt, und wenn alle Stifte richtig sitzen, kann das Schloss geöffnet – oder verschlossen – werden.

Schließzylinder – einfach und doch kompliziert

So einfach das Prinzip des Schließ- beziehungsweise Profilzylinders, so komplex ist mittlerweile die Realität. Denn für einfache Zylinder mit nur wenigen Stiften lassen sich ebenso einfach Nachschlüssel anfertigen – und eben das ist ja nicht Sinn der Sache. Also enthält ein moderner Profilzylinder heute nicht mehr nur drei oder vier Stifte, sondern üblicherweise fünf oder sechs. Entsprechend größer ist die Zahl der möglichen Kombinationen unterschiedlicher Stiftpositionen. Und während die „Zacken“ beim klassischen Schlüssel nur nach unten weisen, sind moderne Schließzylinder mit einer zusätzlichen Stiftreihe ausgestattet, die in ein kleines, seitlich angeordnetes Profil am Schlüssel greift, was wiederum das Anfertigen von Nachschlüsseln ohne Kenntnis detaillierter Schlossdaten praktisch unmöglich macht.

Neue Materialien für zusätzliche Sicherheit

Nicht zuletzt sorgen modernste Werkstoffe dafür, dass Schließzylinder ihrem Namen alle Ehre machen. Längst besteht ein Profilzylinder nicht mehr aus einfachem Metall, sondern aus hochfesten Legierungen, die jedem Metallbohrer einen hohen Widerstand entgegensetzen – und ein Aufbohren nahezu unmöglich machen.

Elektronischer Schließzylinder: Stromausfall kein Problem

elektronische_schliesszylinderViele Hausbesitzer zucken zusammen, wenn ihnen der Einbau elektronischer Schließzylinder empfohlen wird. Denn die erste Assoziation lautet: Wie bekomme ich denn die Tür auf, wenn einmal der Strom ausfällt und die Elektronik im Schließzylinder nicht mehr funktioniert? Nun, rein theoretisch kann es passieren, dass beim gleichzeitigen Ausfall aller verfügbaren Stromquellen eine Tür verschlossen bleibt – aber eben nur rein theoretisch. In der Praxis kann es allenfalls passieren, dass im System einer elektronischen Schließanlage einmal vergessen wird, rechtzeitig eine Batterie zu wechseln. Und selbst diese Möglichkeit ist höchst unwahrscheinlich, da die Lebensdauer der eingesetzten Batterien zum einen extrem lang ist (mehrere Jahre), und zum anderen einzelne Systeme den Nutzern sogar signalisieren (etwa per Leuchtdiode), dass der Batteriestrom zur Neige geht, lange bevor die Batterie leer ist. Der Zusammenhang mit dem Begriff Strom braucht also niemanden davon abzuhalten, sich für den Einsatz elektronischer Schließzylinder zu entscheiden.

Elektronischer Schließzylinder praktisch nicht manipulierbar

Neben der Frage des Stromausfalls machen sich viele potenzielle Nutzer elektronischer Schließzylinder Sorgen um „moderne Einbrecher“: Weil die Signale zum Öffnen der Schlüsse in der Regel per Funk übertragen werden und Funksignale wiederum abgefangen werden können, könnten Technik-Freaks die Codes schon irgendwie entschlüsseln und „kopieren“. Doch auch diese Sorge ist unbegründet. Denn bei jedem Schließvorgang werden zwischen Schlüssel und Schloss neue Codes generiert, die kein zweites Mal eingesetzt werden können. Mithin sind „abgehörte“ Funksignale absolut nutzlos.

Schlüssel nachmachen ist Vertrauenssache

SchlüsseldienstIm Alltag macht sich üblicherweise kaum jemand Gedanken darüber, was wohl passiert, wenn ein permanent gebrauchter Schlüssel plötzlich verloren geht. Das ist wohl auch besser so, denn ansonsten würden die reinsten Horrorvorstellungen Einzug halten, von tatsächlichen Konsequenzen wie Diebstählen ganz zu schweigen. Wenn es dann aber doch einmal so weit ist – und vermutlich verliert jeder im Laufe seines Lebens wohl mindestens einmal einen Schlüssel -, dann ist nicht nur schnelles, sondern auch richtiges Handeln nötig. Und jede Menge Vertrauen in den Lieferanten des Ersatzschlüssels.

Schlüsselkarte unerlässlich

Sicherlich ist der stationäre Schlüsseldienst in der Nachbarschaft oft die erste Wahl, wenn Schlüssel nachmachen erforderlich wird. Bei einfachen Schlössern ist das noch nachvollziehbar – doch bei modernen Sicherheitsschlössern sind die Grenzen der Möglichkeiten bald erreicht. Geht ein Schlüssel verloren, der zu einer Schließanlage gehört, dann funktioniert in der Regel ohne Schlüsselkarte gar nichts, und die befindet sich üblicherweise im Besitz des Gebäudeeigentümers oder eines beauftragten Verwalters – sofern der Verlust nicht den Eigentümer selbst trifft. Mit den Angaben aus der Schlüsselkarte können einschlägige Händler schnell einen präzise passenden Ersatzschlüssel anfertigen.

Schlüsselkarte sicher aufbewahren

Es mag nun eine Binsenweisheit sein, doch oft wird nicht darauf geachtet, dass die Schlüsselkarte selbst an einem sicheren, aber zugleich immer erreichbaren Ort untergebracht ist. Übervorsichtige Zeitgenossen bevorzugen dafür gar das Bankschließfach – doch das nutzt wenig, wenn der Schlüssel außerhalb der Geschäftszeiten verloren geht. Und wenn sich die Schlüsselkarte in der Wohnung befindet und der einzige Schlüssel verloren gegangen ist, dann nutzt der private Möbeltresor auch nicht viel. Die bessere Wahl sind da Nachbarn oder Freunde – vorausgesetzt, diese sind auch immer erreichbar.

Schließzylinder gleichschließend: Universeller Türöffner

SchliesszylinderIn einem durchschnittlichen Einfamilienhaus gibt es bei weitem nicht nur die Eingangstür, die regelmäßig verschlossen werden muss und daher in puncto Sicherheit besondere Aufmerksamkeit verdient. Die Kellertür, das Garagentor, der Seiteneingang oder der Geräteschuppen: Wer für jeden Zweck einen eigenen Schlüssel einsetzt, fühlt sich bald wie ein Hausmeister und braucht einen Schlüsselkasten, damit nicht jedes Mal die große Sucherei beginnt, wenn der Schlüssel nicht dort liegt, wo er sich üblicherweise befindet. Und je mehr Schlüssel in einem Haushalt ihren Dienst verrichten, desto schneller passiert es, dass ein Schlüssel verloren geht – was Zeit und Geld für die Wiederbeschaffung kostet. Weit komfortabler ist es da, einen Schließzylinder gleichschließend einzusetzen und sozusagen mehrere Fliegen auf einen Streich zu erwischen.

Nur ein Schlüssel für alle Türen

Schließzylinder gleichschließend gibt es mittlerweile in vielfältigen Bauformen. Ihre Gemeinsamkeit besteht darin, dass mit einem einzigen Schlüssel mehrere unterschiedliche Schlösser bedient werden können. Auch wenn der Schließzylinder gleichschließend für die Garagentür kürzer ist als in der Wohnungstür oder am Kellereingang: Mit dem Schließzylinder gleichschließend ist sichergestellt, dass jedes Schloss gleichermaßen problemlos funktioniert. Und bei Bedarf kann das System auch um einen Schließzylinder gleichschließend erweitert werden, wenn eine weitere Tür in das „private Sicherheitskonzept“ einbezogen werden soll.

Einheitliches System beachten

Damit der Schließzylinder gleichschließend auch wirklich den gewünschten Komfort und die erforderliche Sicherheit bietet, ist es allerdings erforderlich, sich auf ein bestimmtes System festzulegen. Die einschlägigen Lieferanten von ABUS bis Winkhaus haben mittlerweile alle Schließzylinder gleichschließend im Sortiment – und sind absolut zuverlässig, wenn es um die Bereitstellung zusätzlicher Komponenten geht.

blueChip: Viel mehr als nur ein Schlüssel

Bluechip - SchliessanlagenJe größer ein Gebäude, desto komplexer die Schließanlage. Wenn die Zutrittskontrolle dann auch noch mit anderen Systemen der Arbeitsorganisation verbunden werden soll, dann gerät eine herkömmliche Schließanlage schnell an ihre Grenzen. Ein Beispiel, wie mit Hilfe modernster Technik mit vergleichsweise geringem Aufwand eine komfortable Schließanlage mit vielfältigen Features installiert werden kann, ist „blueChip“ von Winkhaus. blueChip reizt quasi alle Möglichkeiten aus, die sich aus der Kombination eines Schlüssels mit modernem Mitarbeiter-Management ergeben.

Zutrittskontrolle beliebig programmierbar

Der Zweck eines Schlüssels besteht zunächst einmal darin, ein Schloss zu öffnen. Mit demselben Schlüssel lassen sich bei blueChip beliebige unterschiedliche Schließzylinder bedienen – denn als elektronisches Türschloss kann blueChip vielfältig programmiert werden. Die Möglichkeiten reichen so weit, dass jedem Schlüssel der Schließanlage zugewiesen werden kann, wann damit welcher Profilzylinder bedient werden darf. Geht ein Schlüssel verloren, so kann seine Funktion gesperrt werden – der Schlüssel wird wertlos. Versucht jemand, mit seinem blueChip-Schlüssel eine Tür zu öffnen, für die keine Berechtigung besteht, so wird der Vorgang automatisch protokolliert. blueChip braucht dafür keine neuen Türen und kann problemlos überall dort eingesetzt werden, wo bislang noch Standard-Profilzylinder verwendet werden.

blueChip so sicher wie eine Wegfahrsperre

Laut Hersteller Winkhaus ist die Technologie von blueChip so sicher wie die Wegfahrsperre eines Autos – die unbefugte Anfertigung eines „Nachschlüssels“ mithin kaum möglich. Nicht einmal ein Stromausfall kann das System lahm legen: Die Energieversorgung läuft über Batterien, die im Schließzylinder untergebracht sind, und reicht jeweils für mehrere Jahre. Schließlich kann blueChip auch in die firmeninterne Zeiterfassung integriert werden – den Schlüssel kurz vor den elektronischen Zeiterfassungs-Leser halten, und schon sind An- und Abwesenheiten registriert. Mehr kann eine Schließanlage kaum leisten.

Türschlösser: Die Achillesferse jeder Wohnung

Tüschlösser mit hoher SicherheitDie Entwicklung ist alles andere als beruhigend: Seit einigen Jahren steigt die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland kontinuierlich an, vor allem in Großstädten treiben die Langfinger ihr Unwesen. Dabei sind es weniger Gelegenheitseinbrecher, die den Schaden anrichten; vielmehr trifft die Polizei immer häufiger auf organisierte Banden, die bei ihrer Arbeit regelrecht systematisch vorgehen. Türschlösser sind nicht einmal mehr in den oberen Etagen von Mehrfamilienhäusern relativ sicher. Die Täter klettern, wie im Krimi, an den Dachrinnen nach oben und lassen sich von einem einfachen Schließzylinder überhaupt nicht  beeindrucken.

Solider Profilzylinder bietet Schutz

Nun braucht es nicht gleich aufwändige – und teure – Alarmanlagen, um eine durchschnittliche Wohnung wirkungsvoll gegen Einbrüche zu schützen. Die Kripo empfiehlt vor allem fünf Elemente, die selbst ausgebufften Serieneinbrechern das Leben schwer machen. Erstens: Ein solider Profilzylinder mit Aufbohrschutz und Schutzbeschlägen, die den Schließzylinder abdecken. Zweitens: Ein Zusatzschloss mit Sperrbügel, oder auch ein Querriegelschloss, das von beiden Türseiten aus betätigt werden kann. Schließlich: Ein Türspion – denn Diebe kommen nicht nur dann, wenn gerade keiner zu Hause ist.

Nachrüstung dringend empfohlen

Türschlösser mit Profilzylinder sind bei Neubauten mittlerweile Standard, doch nach wie vor scheuen viele Hausbesitzer die Kosten, die mit der Modernisierung einer alten Schließanlage verbunden sind. Dabei ist der Aufwand durchaus überschaubar: Bereits für rund 300 Euro sind Profilzylinder plus Zusatzschloss modernster Bauart erhältlich und lassen sich in praktisch jede vorhandene Tür einbauen. Wichtig ist, dass die Produkte von renommierten Herstellern wie DOM, IKON oder Winkhaus stammen – dann haben auch versierte Langfinger nichts mehr zu lachen.