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Profilzylinder: Altbewährte und sichere Technik

ProfilzylinderWenn in Verbindung mit einem Profilzylinder der Begriff „altbewährt“ verwendet wird, dann ist das wörtlich zu nehmen: Vor nahezu 100 Jahren wurden die ersten Profilzylinder gebaut, und das technische Prinzip ist bis heute unverändert. Allerdings verfügten die ersten Profilzylinder nur über vier oder fünf Stiftzuhalterungen in einer Zuhaltungsreihe. Heute sind bei modernen Zylindern zwei Zuhaltungsreihen üblich, und zehn oder noch mehr Stiftzuhalterungen sorgen für ein Maß an Sicherheit, das nach bestem Wissen und Gewissen nur noch schwer zu steigern ist.

Der große Vorteile des Profilzylinders besteht auch darin, dass er bei gleichbleibendem Funktionsprinzip dem jeweils gewünschten Zweck optimal angepasst werden kann. Die meisten Schlösser enthalten heute einen Profildoppelzylinder, der von zwei Seiten aus mit demselben Schlüssel bedient werden kann. Zuweilen sind diese Profilzylinder mit einem besonderen Mechanismus ausgestattet, der das Öffnen der Tür auch dann erlaubt, wenn auf der anderen Seite noch ein Schlüssel im Schloss steckt. Altenwohnanlagen sind dafür der typische Anwendungsfall – allerdings hat sich auch schon so mancher Hausbesitzer über den Notfallmechanismus gefreut, wenn ein Windzug die Tür ins Schloss fallen ließ und der Haustürschlüssel noch innen steckte – während der Hausbesitzer draußen stand.

In vielen Fällen ist es allerdings gar nicht nötig, dass ein Schloss von beiden Seiten aus benutzt werden kann. Im Garagentor beispielsweise, oder in praktisch allen Fällen, in denen die hohe Sicherheit des Profilzylinders für Schlüsselschalter an Maschinen oder für die Bedienung elektrischer Tore und Schranken genutzt werden soll. Dann kommen Halbzylinder zum Einsatz, die über einen ebenso hohen Sicherheitsstandard wie Doppelzylinder verfügen, aber eben nur von einer Seite aus bedient werden können. So oder so: Ein Profilzylinder bietet Komfort und Sicherheit zugleich, und am technischen Prinzip hat sich auch fast 100 Jahre nach seiner Erfindung nichts geändert.

Zutrittskontrolle: Sensible Daten optimal geschützt

System VERSO CLIQKrankenakten, Kreditvorgänge, Bauanträge, Lieferverträge: Art und Zahl sensibler Daten sind nahezu unbegrenzt. Auf elektronischen Medien gespeichert, sorgen Passwörter dafür, dass nicht jeder alles sehen kann. Doch nach wie vor gibt es vertrauliche Aufzeichnungen in Hülle und Fülle auch auf Papier – und die wollen sorgfältig aufbewahrt werden. Das klassische Archiv wird es auch und Zukunft geben, und gegen unbefugten Zugriff braucht es ebenso wirkungsvolle Vorkehrungen wie für den Datenschutz im IT-Bereich. Dabei lässt sich eine leistungsfähige Zutrittskontrolle für Archivräume, die auch den neuesten Anforderungen des Datenschutzes standhält, schon mit vergleichsweise geringem Aufwand realisieren – dank modernster Schließsysteme.

Nur ein Schlüssel für alle Türen

Die Zeiten sind längst vorbei, da zu jedem Schließzylinder nur ein bestimmter Schlüssel passte und leitende Angestellte von Unternehmen einen ganzen Schlüsselbund mit sich herumschleppen mussten, um sich Zugang zu unterschiedlichen Räumen verschaffen zu können. Heute sorgt eine leistungsfähige und flexible Schließanlage für Sicherheit und gewährleistet ein hohes Maß an Zutrittskontrolle. Elektronisch gesteuert, können die Schließzylinder gleicher Bauart einzeln programmiert werden, um individuelle Zugangsberechtigungen festzulegen und eine effektive Zutrittskontrolle zu gewährleisten, indem die zum Schlüssel gehörigen Daten (Besitzer, wann und wo benutzt) protokolliert werden. Jeder braucht nur noch einen einzigen Schlüssel – und kann damit exakt die Türen öffnen, die individuell unterschiedlich freigegeben werden.

Einheitliche Schließzylinder mit höchster Flexibilität

Praktisch alle renommierten Hersteller von Schließanlagen – zum Beispiel DOM oder Winkhaus – bieten Schließzylinder an, die elektronisch gesteuert werden können. Bei eventuellem Verlust eines Schlüssels muss kein Schließzylinder mehr ausgetauscht werden; die Sperrung des Schlüsselprofils in der Schließanlage und die Programmierung eines Ersatzschlüssels reichen aus, um unbefugte Benutzung zu verhindern. Auf diese Weise können Berechtigungen auch jederzeit ergänzt oder auch entzogen werden – damit sensible Archivdaten nur denen zugänglich sind, die sie auch wirklich einsehen dürfen.