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Zutrittskontrolle gründlich planen

DOM Protector Basic - Halbzylinder - einseitig lesbarSchließanlagen, die mit modernen Systemen der Zutrittskontrolle verbunden sind, besitzen eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten. Wer welche Tür wann öffnen darf und die Verbindung mit der Arbeitszeiterfassung sind da nur die gängigsten Beispiele. Je nach Anbieter kann die Software zusätzlich eine komplette Personaleinsatzplanung umfassen, vielleicht gibt es auch eine Schnittstelle zur Brandschutzanlage oder zur Notrufzentrale. Einmal abgesehen davon, dass bei der Einrichtung und der Datenerfassung stets die einschlägigen Datenschutzvorschriften und arbeitsrechtlichen Regelungen berücksichtigt werden müssen, stellt sich oft die Frage, ob alle möglichen Nutzungsmöglichkeiten auch wirklich notwendig und sinnvoll sind.

Externe Fachleute einbeziehen

Ohne Plan jeden vorhandenen Schließzylinder durch ein elektronisches Türschloss zu ersetzen, ist zunächst einmal mit vergleichsweise hohen Kosten verbunden. Denn nicht jede Tür muss notwendigerweise in die Vergabe von Berechtigungen einbezogen werden, und ein elektronisches Türschloss ist nach wie vor teurer, als ein Standard-Profilzylinder. Am Anfang der Planung steht denn auch die gemeinsame Überlegung von Hausverwaltern und Personalverantwortlichen, wo welche Art von Schloss mit welchen Eigenschaften erforderlich ist. Am besten wird in den Planungsprozess auch gleich ein externer Fachmann eingebunden, der sich mit der einschlägigen Technik auskennt und den Überblick besitzt, welcher Hersteller für den jeweils gewünschten Zweck das beste Angebot bereithält.

Mehr als nur Schlösser auswechseln

Wenn festgelegt wurde, wo welche Technik installiert werden soll, geht es um den Leistungsumfang der Software. Wie viele Berechtigungen müssen für welchen Personenkreis verwaltet werden, wer hat Zugang zur Systemverwaltung, kann die vorhandene Zeiterfassung eingebunden werden oder braucht es neue Schnittstellen, wie steht es überhaupt um die Kompatibilität vorhandener und neuer Systeme – all das sind Fragen, die weit über das einfache Auswechseln von Schlössern hinausgehen. Die sorgfältige Planung der Zutrittskontrolle braucht denn auch einiges an Zeit – und dieser Aufwand sollte keineswegs unterschätzt werden.