Elektronischer Schließzylinder: Stromausfall kein Problem

elektronische_schliesszylinderViele Hausbesitzer zucken zusammen, wenn ihnen der Einbau elektronischer Schließzylinder empfohlen wird. Denn die erste Assoziation lautet: Wie bekomme ich denn die Tür auf, wenn einmal der Strom ausfällt und die Elektronik im Schließzylinder nicht mehr funktioniert? Nun, rein theoretisch kann es passieren, dass beim gleichzeitigen Ausfall aller verfügbaren Stromquellen eine Tür verschlossen bleibt – aber eben nur rein theoretisch. In der Praxis kann es allenfalls passieren, dass im System einer elektronischen Schließanlage einmal vergessen wird, rechtzeitig eine Batterie zu wechseln. Und selbst diese Möglichkeit ist höchst unwahrscheinlich, da die Lebensdauer der eingesetzten Batterien zum einen extrem lang ist (mehrere Jahre), und zum anderen einzelne Systeme den Nutzern sogar signalisieren (etwa per Leuchtdiode), dass der Batteriestrom zur Neige geht, lange bevor die Batterie leer ist. Der Zusammenhang mit dem Begriff Strom braucht also niemanden davon abzuhalten, sich für den Einsatz elektronischer Schließzylinder zu entscheiden.

Elektronischer Schließzylinder praktisch nicht manipulierbar

Neben der Frage des Stromausfalls machen sich viele potenzielle Nutzer elektronischer Schließzylinder Sorgen um „moderne Einbrecher“: Weil die Signale zum Öffnen der Schlüsse in der Regel per Funk übertragen werden und Funksignale wiederum abgefangen werden können, könnten Technik-Freaks die Codes schon irgendwie entschlüsseln und „kopieren“. Doch auch diese Sorge ist unbegründet. Denn bei jedem Schließvorgang werden zwischen Schlüssel und Schloss neue Codes generiert, die kein zweites Mal eingesetzt werden können. Mithin sind „abgehörte“ Funksignale absolut nutzlos.